Urlaubsplanung 2015 | Endlich Fahrrad

Damit gehts nach Dänemark

Dieses Jahr ist es nun endlich soweit. Es geht mit dem Fahrrad auf Tour, auf Fahrradtour sozusagen. Die Idee ist schon alt und eigentlich war für 2014 eine kleine Europatour in meinem Kopf. Es sollte quer durch Schweden und Norwegen gehen, bis zum Nordkapp und zurück. Doch wie das manchmal so ist, kommt es etwas anders.

Wo geht es hin und wie lange

In diesem Jahr ist es nun endlich soweit. Es geht mit dem Fahrrad in den Norden … naja nach Dänemark, gehört aber irgendwie mit dazu. Die Planungen laufen schon auf Hochtouren da sich spontan ein zeitigeres Reisedatum herausstellte und ich somit nicht gezwungen bin, in der Hauptreisezeit Juli/August meinen Urlaub zu nehmen. Wie im letzten Jahr bin ich auch in diesem Jahr nicht alleine unterwegs.

Ende Mai bis Mitte Juni geht es auf Teilen des Nordseeküstenradweges (EuroVelo 12) fast einmal Rund um Dänemark. Hier auf der Karte findet man des gesamten Fahrradweg. Wie man feststellt hängen Norwegen, Schweden und Deutschland noch etwas an der Realisierung des EuroVelo 12 hinterher. Nach der Nordseeküste und dem Kattegat geht es nach Kopenhagen und das südliche Dänemark, je nach Zeit wird dann etwas mit dem Zug abgekürzt. Die EuroVelo Strecken sind schon lange ein kleiner Traum von mir und einer gesamten Bewahrung fehlt es momentan noch an Erfahrung und Zeit. Aber dafür fängt man ja klein an.

Die Route

Teil 1: Es geht auf dem Nordseeküstenradweg direkt nach Skagen. Hier hoffe ich auf guten Rückenwind und tolle Radwege direkt am Meer.

Teil 2: Es geht am Kattegat entlang bis nach Kopenhagen (Aufenthalt dort). Hier gibt es eine kleine Fährüberfahrt von Ebeltoft aus.

Teil 3: Je nach Zeit geht es von Kopenhagen wieder zum Startpunkt, entweder mit dem Fahrrad über die sogenannte Südsee Dänemarks oder mit dem Zug und nur ein kleines Stück mit dem Fahrrad.

Alternative Route: Je nach Lust und Laune besteht die Möglichkeit von Frederikshavn nach Göteborg überzusetzen und dort nach Süden Richtung Malmö zu fahren.

Geplante Radroute

Geplante Radroute

Dänemark als Fahrradland

Dänemark ist flach, die höchste natürliche Erhebung ist nicht einmal 171 Meter hoch. Gute Vorraussetzungen also um mit dem Fahrrad zu fahren. Auch das Radwegenetz soll sehr gut ausgebaut sein. Einschränken muss ich mich diesmal bei der Wahl der Übernachtungsplätze. Das in den nordischen Ländern übliche Jedermannsrecht gilt so nicht in Dänemark. Glücklicherweise gibt es aber sogenannte Wildlagerplätze an denen man sich eine oder zwei Nächte aufhalten kann. Manche kosten eine kleine Gebühr und manche nicht. Das Buch „Overnating i det fri 2014/2015“ beschriebt die Lage und Bedingungen der Plätze genau ist allerdings auf Dänisch. Ich habe es mir trotzdem hier gekauft. Zudem gibt es zahlreiche Campingplätze und natürlich auch Bed&Breakfast, Hotels, Jugendherbergen und so weiter.

Geplant sind natürlich auch viele Stopps in diversen Städten und bei Sehenswürdigkeiten. Momentan rechne ich mit 60 km bis 110 km am Tag, je nachdem welche Strecke ansteht und aus welcher Richtung der Wind weht. Der Wind wird dabei sicherlich ein wichtige Rolle spielen. Es wird also kein stures geradeausfahren auf endlos langen Straßen. Obwohl mir die Vorstellung auch ganz gut gefällt. Da kommt mehr der Expeditionscharakter der Fahrradtour … ähm … Fahrradexpedition heraus 😉

Mein Fahrrad

Mein Fahrrad kann man schon auf diversen Bildern, Beiträgen und beispielsweise bei Flickr bewundern. So richtig habe ich es noch nicht vorgestellt. Das wird zeitnah nachholen. Nur soviel vornweg, es ist ein Randonneur der Marke Surly. Ein stabiler Stahlrahmen mit komfortablem Brooks Sattel, Rennradlenker und „Gepäckaufnahmesystem“ (cooles Wort) von Tubus. Details dazu gibt es wie gesagt später in einem separatem Beitrag. Auch meine Packliste (ich will nur das nötigste mitnehmen) und Ausrüstung werde ich separat Vorstellen.

Wer nichts verpassen will folgt mir am besten auf Twitter oder Facebook.

Weitere Pläne im Sommer 2015

Damit aber noch nicht genug. Neben dem großen Fahrradurlaub in Dänemark gibt es dieses Jahr auch noch weitere, kleinere Touren. Das Boot wird wieder aus seinem Winterschlaf geholt und für kleinere Touren auf Flüssen und Seen in Deutschland bereit gemacht. Auch eine Wandertour steht im Sommer an. Der allseits bekannte Watzmann steht dieses Jahr auf der „Überschreitungsliste“. Ich hoffe auf gutes Wetter da mir nur ein kleines Zeitfenster zur verfügung steht. Weiterhin werde ich meine begonnene Reihe #OneGear weiterführen um so Stück für Stück meine Ausrüstung vorzustellen. Ich befinde mich ja gerade auf dem Weg sie etwas leichter zu gestalten 😉

 

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2 Antworten

  1. AufderSuche sagt:

    Hallo 🙂
    was ist aus deiner Route geworden und wie lange hast du in etwa vom Norden bis Süden (Skagen) gebraucht?
    Überlege demnächst eine ähnliche Route zu machen.

    • Hallo,
      die Route hab ich gemacht, von Süd Dänemark bis nach Skagen. Der Artikel dafür ist schon in Arbeit aber momentan hab ich gerade andere Sachen so das Nordtrekking gerade etwas zu kurz kommt, hoffentlich ändert sich das dieses Jahr.
      Für die Strecke hab ich ca. 10 tage gebraucht, war aber auch ein Pausentag dabei.

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