Schwedenstory | Freundliches Taxi, just Ask

Meine Maschine nach Gällivare.

Die Schweden sind freundlich und hilfsbereit. Das kann ich auch bei meinem Aufenthalt im Sommer 2013 bestätigen. Gewisse Entfernungen sind in Schweden manchmal nicht so einfach zu überbrücken, ein Auto ist in den meisten Fällen unbedingt erforderlich. Hat man kein Auto, sind Taxi und natürlich Busse da, um kleinere und größere Entfernungen zu bewältigen.

Ich lande in Gällivare, einem kleinen Flugplatz nahe der gleichnamigen Stadt. Von dort, so hab ich es im Internet gefunden, soll ein Bus in die Stadt fahren. Vor Ort allerdings gibt es keinen Bus, zumindest damals nicht. Nur wartende Einwohner und Taxifahrer. Wie schon in Arlanda will ich meine Kosten möglichst gering halten und so bleibt mir nichts anderes übrig, als per Anhalter zu fahren. Da ich mir wenig Chancen ausmale, mit dem obligatorischen Daumen nach oben Erfolg zu haben, entscheide ich mich für eine offensivere Methode. Ich frage einfach. Fragen kostet ja nichts.

Roger, ein Rettungssanitäter, der auf den weit verbreiteten Hubschraubern mitfliegt, holt gerade seine Tochter vom Flughafen ab. Sie ist etwas jünger als ich, schätze ich mal, er so um die 45. Er spricht gut Englisch und beide fahren mich zum Busbahnhof in Gällivare. Ich erzählte ihm natürlich, was ich vorhabe und er berichtet auch gleich vom faszinierendem Sarek, über das er schon ein paar mal fliegen musste und durfte (sonst ist das gesperrter Luftraum). Jetzt, beim Schreiben, ärgere ich mich, dass ich damals keine Visitenkarten dabei hatte…

Auf dem Bild ist übrigens meine Maschine nach Gällivare zu sehen, ein Inlandsflug. Keine Sitzplatzreservierung, wer zuerst kommt bekommt auch den besten Platz.

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