Bergwertung mit dem Surly | Fichtelberg mit dem Fahrrad

Das letzte Stück

Meine erste richtige Bergwertung mit meinem neuen Randonneur von Surly habe ich hinter mir. Und ich habe mir als Berg keinen geringeren ausgesucht als Sachsens höchsten Berg, den Fichtelberg. Wie oft, zuerst die GPS Daten der Tour.

Die 1214 Meter bin ich natürlich nicht komplett gefahren. Mein Startpunkt liegt im kleinen und beschaulichen Rittersgrün. Ab hier beginnt die Straße zum Gipfel durch Wald, kleinere Ortschaften und an einem Fluss entlang. Das Gute ist, dass die Straße für LKW gesperrt ist und man nicht mit einem überholenden 40-Tonner rechnen muss. Normale PKW nehmen aber leider auch nicht immer Rücksicht.

Der erste Teil der Strecke ist recht leicht, eine kleine Steigung, die ich nicht ohne Wiegeschritt geschafft hätte, gibt es aber auch. Es geht natürlich immer bergauf. Nach dem Ort Tellerhäuser, der nebenbei auch einen kleinen Skihang zu bieten hat, kommt das, wie ich finde, schwierigste bzw. steilste Stück. Eine steil S-Kurve mit anschließender langer ansteigenden Geraden. Das geht nur im Wiegeschritt und im kleinsten Gang. Doch man wird schon mal mit einer kleinen Aussicht belohnt und das Ziel rückt selbstverständlich auch näher.

An der Kreuzung zur Gipfelstraße kann man wählen, ob man geradeaus weiter nach Oberwiesenthal fährt, rechts in die Tschechische Republik oder links auf den Fichtelberg hoch. Diese Straße geht fast kontinuierlich bergauf, aber nicht allzu steil, so dass man noch locker im Sattel bleiben kann. Jetzt sieht man auch vermehrt Wanderer, die die zahlreichen Wanderwege der Fichtelbergregion nutzen. Kurz vor dem Gipfel taucht auch das Fichtelberghaus auf. Zuvor jedoch gibt es noch letzte kleine Steigung zu überwinden, bevor man sich den Wind um die Ohren blasen lassen kann. Der Gipfel ist komplett ausgebaut mit Hotel, Parkplatz, Liftstation, Aussichtspunkt, Wetterstation und Ferienhaus. Viele Besucher tummeln sich und man sieht auch einige Crossroller-Fahrer, da es hier eine Strecke gibt. Es ist kalt, die Sonne scheint und der Wind bläst. Ich halte mich nicht groß weiter auf und auch einen Tee für 1,50€ kann ich nicht kaufen, da der Imbiss leider keine EC-Karte nimmt. Aber ich freue mich ja auch mehr auf die Abfahrt, die ich mir nach dem Anstieg nun redlich verdient habe.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Abwärts rolle ich eigentlich fast durchgehend. Den dadurch entstehenden starken Gegenwind habe ich wohl etwas unterschätzt und so wird es schnell kalt, aber die sich gelegentlich zeigende Sonne wärmt etwas. Bei der Abfahrt komme ich auf meine bisherige Spitzengeschwindigkeit (auf dem Fahrrad) von 62,3 km/h. Die gesamte Streckenlänge ist 33,7 km, für die ich ca. 2 Stunden gebraucht habe. In dieser Zeit bin ich auch insgesamt 837 m bergauf gefahren.

Das könnte Dich auch interessieren...

3 Antworten

  1. Martina sagt:

    Deine Bilder kann man nicht ansehen.

  1. 05/07/2014

    […] Nordrhein-Westfalen: Langenberg Rheinland-Pfalz: Erbeskopf Saarland: Dollberg Sachsen: Fichtelberg (Bericht von Nordtrekking) Sachsen-Anhalt: Brocken Schleswig-Holstein: Bungsberg Thüringen: Großer Beerberg […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: